Namenszug

Titelbild Meoclub-16-automatic-Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung für den Schmalfilmprojektor "MEOCLUB 16 - AUTOMATIC" Type 85308

Frontansicht Meoclub 16 automatic

Der Schmalfilmprojektor MEOCLUB 16 - automatic zeichnet sich in ästhetischer, konstruktiver und technologischer Hinsicht durch die moderne Baukastenbauweise aus. Dank seiner Ausrüstung, der einfachen Bedienung und den praktisch unbegrenzten Ausnutzungsmöglichkeiten, sowohl in der Professional- als auch der Amateur-16mm-Filmtechnik, bewährt er sich bei allen Abnehmergruppen. Infolge seiner Ausführung gehört er in die Klasse der leichten Projektoren, die als tragbare Geräte konstruiert sind. Die hohe Licht- und Tonleistung, die Anspruchslosigkeit der Bedienung, die Möglichkeit der Modernisierung im Verlauf der Weiterentwicklung und die einfache Inbetriebsetzung bilden die Voraussetzung für uneingeschränkte Verwendungsmöglichkeiten sowie die Perspektive einer sukzessiven weiteren Ausgestaltung. Bei der Konstruktion des Gerätes wurde auch die Nutzung des Verstärkers für Ortsrundfunk-, Reproduktions- und Tonaufnahmezwecke berücksichtigt.

Der Schmalfilmprojektor ermöglicht:

  1. Vorführung von Stummfilmen, welche während der Vorführung mit gesprochenem Kommentar oder reproduzierter Musik unterlegt werden.
  2. Vorführung von Tonfilmen mit Lichttonaufzeichnung.
  3. Vorführung von Tonfilmen mit Magnettonaufzeichnung.
  4. Vertonung von Stummfilmen mit einseitiger Perforation, die mit Magnetspur versehen sind, mit Mischmöglichkeit der Tonaufnahme von Mikrophon und Plattenspieler.
  5. Löschen der ursprünglichen Magnettonaufzeichnung und beliebige Tonaufnahme.
  6. Durchführung nachträglicher Magnettonaufnahme ohne Löschung der ursprünglichen Aufzeichnung.
  7. Sicherung vor unerwünschten Löschen der Magnettonaufzeichnung oder Durchführung unerwünschter Tonaufnahme durch Arretierung der Umschaltfunktion.
  8. Automatische Sicherung einer unerwünschten Löschung der Magnettonaufzeichnung bei Rücklauf.
  9. Verwendung als Rundfunkanlage mit Tonwiedergabemöglichkeit von Plattenspieler und Mikrophon.
  10. Vorführung mit anamorphotischen Vorsatz.
  11. Rücklauf des Projektors für Zwecke der Vertonung von Filmen mit Magnetspur.
  12. Automatisches und manuelles Einlegen des Filmstreifens über die ganze Filmbahn.
  13. Vollkommene Vorführung im Rücklauf bei vollem Licht der Projektionslampe.
  14. Statische Projektion von Einzelbildern.
  15. Benutzung des Gerätes als Stummfilmprojektor auch bei abgetrennten Verstärker, der eine selbständige, aber dabei ästhetisch verbundene Einheit mit dem Gerät bildet.
  16. Rückspulen des Films direkt auf dem Gerät.
  17. Verwendung der Fernsteuerungsvorrichtung des Projektors, z. B. für Unterrichtszwecke.
  18. Bei Verwendung des Regeltransformators zum Anschluß an die Netzspannungen 127 V und 220 V sowie für den Einsatz von Projektionslampen 75, 110, 120 und 220 V.
  19. Verwendung des selbstständigen Verstärkers mit zusätzlichem Netzkabel für Ortsrundfunkzwecke.

Bild A (Legende)

Symbolik

Zur Beachtung vor der Verwendung

Die Vorführgarnitur in der Grundausführung besteht aus dem Projektor, dem Verstärker, dem Lautsprecherkoffer mit Zubehör und den Netzkabeln für den Verstärker und den Projektor. Der Schmalfilmprojektor MEOCLUB 16 — automatic ist für 220 V mit Projektionslampe gleicher Spannung bis zur Leistung von 1000 W gebaut. Der spezielle Regeltransformator, Typen-Nr. 87328, der als Sonderzubehör geliefert wird, ermöglicht den Anschluß des Projektors auch an das Netz von 127 V, 50 Hz und die Verwendung von Glühlampen 75 V / 375 W und 110, 120 V / 1000 W.

Sämtliche Teile der Vorführanlage wurden vor der endgültigen Zusammenstellung im Hinblick auf die einwandfreie Ausführung und Betriebssicherheit sorgfältig überprüft. Die richtige Funktion der ganzen Einrichtung wurde bei den Abnahmeprüfungen beglaubigt. Wir können Ihnen daher die Versicherung geben, daß bei sorgsamer Pflege der Betrieb des Projektors MEOCLUB 16 — automatic keine Störungen aufweisen wird. Es liegt nur an Ihnen, wie vollkommen Sie sich mit der Bedienung des Gerätes bekannt machen werden.

Deshalb empfehlen wir Ihnen, die einzelnen Kapitel dieser Anleitung sorgfältig zu studieren. Bei falscher Manipulation können Sie am Gerät ernstliche Schäden verursachen.

Die Projektionsgarnitur wird von dem Herstellerbetrieb in drei Kisten geliefert, wobei die erste das eigentliche Projektionsgerät, die zweite den Lautsprecherkasten und die dritte den eingepackten Verstärker enthält. (Der für andere Spannungen der Projektionslampe als 220 V bestimmte Transformator befindet sich getrennt in der vierten Kiste.)Vor Inbetriebsetzung der Projektionsgarnitur muß der Verstärker mit dem Projektionsgerät verbunden werden. Vor Aufsetzen des Projektors auf den Verstärker ist das vordere Teleskopbein des Projektors herauszuziehen und durch Drehen zu sichern. Durch den Drehknopf (A-19) ist die minimale Neigung des Gerätes einzustellen. Dann wird durch Ziehen und gleichzeitiges Drehen der Drehknöpfe (E-1, 2) die Nut angefahren und die Drehknöpfe des Projektionsgerätes werden bis auf Anschlag herausgezogen und durch Drehen gesichert. Das Projektionsgerät wird beim Plastikhalter angefaßt und die drei Beine des Gerätes werden in die drei entsprechenden Öffnungen des Verstärkers eingesetzt. Nach dem Aufsetzen des Projektionsgerätes auf den Verstärker werden die Drehknöpfe durch Drehen gelöst (E-1, 2), so daß sie in die Nuten einschnappen, und dann werden sie in Richtung des hinteren Gerätdeckels gedrückt.

Vorbereitung zur Vorführung

Vom Projektor und dem Lautsprecherkoffer werden die Schutzhüllen abgenommen. Der Projektor wird mittels des im Überzug des Projektors gelagerten Zuleitungskabels an die Netzsteckdose (220 v, 50 Hz) angeschlossen. Aus dem Lautsprecherkoffer wird die leere Spule und evtl. das weitere Zubehör herausgenommen, das während der Vorführung benötigt wird. Sodann wird der Lautsprecherkoffer auf der günstigsten Stelle in der Nähe der Leinwand aufgestellt, die erforderliche Länge des Verbindungskabels abgerollt, worauf man den Verbindungsstecker an die mit 8 Ω, 10 W bezeichnete Buchse des Verstδrkers anschließt. Zur Verbesserung der Güte der Tonwiedergabe empfiehlt es sich, bei der Vorführung den rückwärtigen Deckel des Lautsprecherkoffers abzunehmen. Bei Vorführung aus einer Kabine kann zum Abhören ein Hilfslautsprecher an die mit 8 Ω, 0,5 W bezeichnete Buchse angeschlossen werden.

Falls das Projektionsgerät mit einer 120-V-Lampe bestückt ist, ist das Anschlußkabel des Transformators zuerst mit dem Projektor zu verbinden und erst dann den Transformator an das Netz anzuschließen.

Die derart vorbereitete Vorführgarnitur wird vor dem Einlegen des Films vorerst überprüft. Die Taste (A-40) für den "Vorlauf" und danach die Taste (A-38) für die Projektionslampe, die in der Funktionslage gesichert bleibt, werden niedergedrückt. Mittels des Drehknopfes (A-13) das projizierte Bild des Bildfensters scharfgestellt. Falls der Scharfstellbereich nicht ausreicht, wird die Handschraube (A-6) gelockert, die grobe Scharfeinstellung durch verschieben des ganzen Objektivs durchgeführt, die Schraube wieder gesichert und die Feineinstellung mittels Drehknopf (A-13) vorgenommen. Sodann wird mittels des Drehknopfes (A-19) wird die Neigung des Gerätes eingestellt und das Bild auf die Leinwand eingerichtet.

Durch neuerliches Niederdrücken der Taste für die Projektionslampe wird die Lichtquelle ausgeschaltet und mittels der "Stop"-Taste (A-39) der Maschinenlauf stillgesetzt. Mit Hilfe der "Stop"-Taste kann jedoch auch die Maschine stillgesetzt und gleichzeitig die Lampe ausgeschaltet werden. Es wird aber empfohlen, zuerst die Projektionslampe auszuschalten, und erst dann die Maschine zum Stillstand zu bringen. Sodann wird der vordere Arm mittels des Spulenbolzens gehoben und bis an den Anschlag gedreht. Der rückwärtige Arm wird nach dem Heben in die Arbeitslage automatisch gesichert. Nun wird der richtige Tonanschluß überprüft. Mittels des Schalters (A-34) wird der Verstärker eingeschaltet, der Wahlschalter (A-26) in die Lage "Lichtton, Plattenspieler, Mikrophon" umgeschaltet. Die Einschaltung des Verstärkers wird durch den grün leuchtenden elektronischen Indikator angezeigt. Die richtige Einstellung überprüft man wiefolgt: den Lautstärkeregler dreht man auf etwa den Mittelwert. Mit der Ecke eines Notizzettels fährt man an der Stelle der Lichttonabtastung zwischen Tonschwungbahn und Leitblech auf und ab. Dabei muß in den Lautsprechern ein dumpfes Knacken hörbar werden. Nach Durchführung der Prüfung wird der Lautstäkeregler wieder auf das Minimum zurück gestellt. Falls die Tonwiedergabeeinrichtung nicht unmittelbar Verwendung findet, schaltet man den Verstärker wieder aus.

Einlegen des Films

Jeder Film muß mit einem Einlegeband aus steifem Unterlegmaterial versehen sein.

Bild E

Vor dem Aufsetzen der Spule mit dem Film wird überprüft, ob der Film auf der Spule richtig aufgewickelt ist. Wenn man die Spule laut Abbildung erfaßt, müssen sich die Perforationslöcher des Films auf der rechten Seite befinden und die Bilder und Titel höhen- und seitenverkehrt sein (Abb. E). Ist dies nicht der Fall, muß der Film direkt am Projektor (Abb. F) oder auf einem Umwickelgerät umgespult werden.

Bild B

Die Spule mit dem richtig aufgewickeltem Film wird auf den Bolzen des vorderen Arms (A-11) derart aufgesetzt, daß der Film nach vorn unten abrollt. Der Filmanfang wird mittels der auf dem Verstärker angebrachten oder im Zubehör befindlichen Spezialschere lt. Abb. B zugeschnitten. Auf den Bolzen des rückwärtigen Arms (A-1) setzt man nun die leere Spule auf und sichert beide Spulen mittels der Sicherungshebel. Sämtliche Andruckklappen (A-4, 16, 22) müssen geschlossen und der Objektivhalter (A-14) zugeklappt sein. Die durchsichtige Abdeckung der Filmbahn muß überhaupt nicht geöffnet werden. Sodann wird der Druckknopf des oberen Schleifenbildners (A-3) bis zum Anschlag niedergedrückt, wobei der Projektor anläuft. Mit der rechten Hand erfaßt man das zugeschnittene Filmende (Abb. C), mit der linken Hand hält man den Druckknopf (A-3) während der ganzen Dauer des automatischen Einlegens in niedergerückter Lage und setzt über die Leitrolle (A-8) den Film in die Andruckklappe der Zahntrommel so tief ein, bis der Zahnkranz den Film erfaßt. Der Film durchläuft automatisch die ganze Maschine. Aus der Maschine läßt man etwa 70 cm Film herauslaufen, die man über die Beruhigungsrollen (A-43) in den Spulenkern einschiebt. Damit ist der Projektor zur Vorführung vorbereitet. Die Voraussetzung für das richtige automatische Filmeinlegen bildet ein unverkrümmtes, nicht allzu weiches und ordentlich zugeschnittenes Einlegeband.

Bild C

Nach dem automatischen Filmeinlegens empfiehlt es sich, den eingelegten Film, insbesondere die Spannung der Rollen (A-17), im Tonabtaster zu kontrollieren.

Der Projektor ermöglicht auch das manuelle Einlegen und Herausnehmen des Films aus der Filmbahn, hauptsächlich in Fällen, wo es erforderlich ist, zwischen Beginn und Ende der Vorführung oder Tonaufnahme den Film einzulegen oder herauszunehmen. Die einfache Filmbahn gestattet das verhältnismäßig rasche Einlegen des Films lt. Schema (Abb. D).

Bild D

Durch mäßigen Zug wird der Objektivhalter (A-12) mit der Filmführung abgeklappt. Durch Drehen des Knopfes (A-15) für das Handdurchdrehen werden die Greiferzähne herausgeschoben, worauf man den Film einlegt und den Objektivhalter wieder mit mäßigem Druck schließt. Nun öffnet man die Andruckklappe (A-4) der oberen Zahntrommel und bildet eine Schleife, die ungefähr durch den oberen Schleifenbildner gegeben ist, legt den Film auf die Zähne der Zahntrommel ein und schließt die Andruckklappe. Sodann öffnet man die Andruckrklappen (A-16, 22), bildet die untere Schleife, legt den Film auf die Zähne der unteren Zahntrommel ein, führt ihn in den Tonabtaster und schließt die obere Andruckklappe (A-16). Aus dem Tonabtaster führt man den Film wieder auf die untere Zahntrommel und zieht ihn zwischen den Rollen hindurch bis hinter den Projektor. Nun zieht man am Filmende und spannt die Tonberuhigungsrollen (A-17) derart, daß der Zwischenraum zwischen den Einführungsblechen ungefähr 4 mm beträgt. Die untere Andruckklappe (A-22) wird geschlossen, der Film wird wischen den Beruhigungsrollen (A-43) und in die Öffnung im Kern der Aufwickelspule eingelegt. Damit ist die Maschine zur Vorführung vorbereitet. Beim Herausnehmen des Films empfiehlt es sich, die Abdeckung des Tonabtasters abzunehmen.

Vorführung von Stummfilmen

Vor der Projektion von Stummfilmen empfiehlt es sich, den Verstärker auszuschalten und den Wahlschalter (A-26) in die Lage "Lichtton, Plattenspieler, Mikrophon" umzuschalten. Somit werden die Tonköpfe im Tonabtaster geschont.

Nach dem Einlegen des Stummfilms wird der Projektor in der bereits beschriebenen Weise angelassen und die Projektionslampe eingeschaltet.

Die Scharfeinstellung des Bildes erfolgt mittels des Drehknopfes (A-13). Eine falsche Höhe des Bildstandes gegenüber dem Filmfenster wird mittels des Drehknopfes (A-24) in der Weise ausgeglichen, daß der Bildstrich zwischen den Bildfeldern unsichtbar wird.

Falls man den Stummfilm mit während der Vorführung gesprochenem Kommentar oder reproduzierter Musik untermalen will, muß man lt. Kapitel "Ortsrundfunk" vorgehen.

Vorführung von Tonfilmen mit Lichttonaufzeichnung

Zur Beachtung!

Beim Vorführen von Tonfilmen oder bei der Tonaufnahme ist darauf zu achten, daß die Sektoren des Lautstärkeindikators (A-33) beim Verstärken sich maximal berühren.

Falls im Vorführgerät ein Film mit Lichttonaufzeichnung eingelegt ist, ist vorerst der Verstärker einzuschalten. Nach dem Einschalten leuchtet auf dem Steuerpaneel das grüne Licht des Lautstärkeindikators (A-33) auf. Sodann wird auf dem Verstärker der Wahlschalter (A-26) in die Lage "Lichtton, Mikrophon, Plattenspieler" gebracht. Erst dann wird der Projektor angelassen und die Projektionslampe eingeschaltet.

Die Wiedergabelautstärke kann mit dem Drehknopf (A-28) auf das gewünschte Maß eingestellt werden. Mittels der Tonblende für "Höhen" (A-31) und "Tiefen" (A-32) wird entsprechend die Klangfarbe korrigiert. Im übrigen ist der Vorgang der gleiche wie bei Vorführung von Stummfilmen.

Vorführung von Tonfilmen mit Magnettonaufzeichnung

Der Vorgang ist analog wie bei der Vorführung von Tonfilmen mit Lichttonaufzeichnung, nur wird der Wahlschalter (A-36) in die Lage "Magnetton, Mikrophon, Plattenspieler" umgestellt.

Rücklauf und Vorführung

Wenn man den Film im Gerät auf eine frühere Szene zurückfahren bzw. eine Projektion im Rücklauf durchführen will, wird zuerst die Projektionslampe ausgeschaltet und die Maschine stillgesetzt. Sodann wird die Maschine mit der Taste für "Rücklauf" (A-37) angelassen und die Projektionslampe eingeschaltet. Die Tonwiedergabe ist hierbei automatisch ausgeschaltet — ebenso ist keine Tonaufnahme bzw. das Löschen der Magnettonaufzeichnung möglich.

Statische Vorführung

Beim Vorwärtsgang können jederzeit bei erleuchteter Projektionslampe Einzelbilder vorgeführt werden. Durch Niederdrücken des Druckknopfes "Statische Vorführung" (A-36) wird die Filmbewegung stillgesetzt. Durch kurzes Niederdrücken des Druckknopfes "Vorlauf" kann der Film bis zum gewählten Bild fortbewegt werden. Es empfiehlt sich, Einzelbilder nur etwa 1 Minute lang zu projizieren. Der Ausgang aus dem Verstärker ist hierbei abgeschaltet. Nach Beendigung der Vorführung von Einzelbildern wird die normale Vorführung durch nochmaliges Niederdrücken des Druckknopfes "Statische Vorführung" fortgesetzt.

Beendigung der Vorführung

Wenn der Film zu Ende läuft, muß dem Lichtbild und der Tonwiedergabe erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Im geeigneten Augenblick ist die Projektionslampe auszuschalten. Der Lautstärkeregler wird auf das Minimum zurückgedreht, der Verstärker abgeschaltet und nach Ablaufen des Films wird der Projektor mittels der Taste "Stop" stillgesetzt. Nach dem Umrollen des Films entsichert man die Spulenarme durch Niederdrücken der Sicherung (A-7) und kippt die Arme in die Grundstellung.

Umrollen des Films

Unmittelbar nach Vorführungsende ist der Film auf die leere Spule zurückzuspulen. Der Film kann dabei direkt am Projektor umgerollt werden. Von der Aufwickelspule wird der Film lt. Abb. F auf die Abwickelspule geführt und in die Nut im Spulenkern eingelegt. Mit der Hand rollt man mindestens zwei Windungen des Films auf und läßt dann mittels des Schiebeknopfes (A-10) den motorischen Umrollmechanismus an. Nach Beendigung der Umspulung wird die Maschine durch Umstellung des Schiebeknopfes in die Lage "0" stillgesetzt. Das Umrollen kann selbstverständlich auch auf manuellen Umwickelgeräten durchgeführt werden. Mit dem Vorführgerät können verläßlich Filme auf Spulen bis zu 240 m umgerollt werden. (Beim Umspulen größerer Mengen von Filmstreifen wird empfohlen, die Abwickelspule mit der Hand abzubremsen.)

Bild F

Magnetische Filmvertonung

Stummfilme mit einseitiger Perforation, die mit Magnetspur versehen sind und mit einer Bildfrequenz von 24(25) Bildern gedreht wurden, können vertont werden. Nach sorgfältiger Vorbereitung des Szenariums und seiner Kontrolle bei der Vorführung des zu vertonenden Films kann zur eigentlichen Vertonung geschritten werden.

Hierbei ist nachstehender Vorgang einzuhalten:

Die Vorführgarnitur wird lt. Den voranstehenden Kapiteln vorbereitet.

In die Buchse "Mikrophon" wird der im Zubehör befindliche Verbindungsstecker des Mikrophons angeschlossen.

In die Buchse "Plattenspieler" wird der Verbindungsstecker des Plattenspielers (mit Kristalltonabnehmer) angeschlossen.

Nach Niederdrücken des Druckknopfes ARET (A-27) wird der Verstärkerwahlschalter (A-26) in die Lage "Magnettonaufzeichnung" gebracht.

Mittels des Schalters (A-34) wird der Verstärker eingeschaltet. Nun wird die Prüfung der Lautstärke im Ruhezustand der Maschine durchgeführt. Beim Sprechen in das Mikrophon oder bei der Tonwiedergabe vom Plattenspieler müssen die entsprechenden Lautstärkeregler (A-29, 30) derart eingestellt sein, daß sich die Lichtsäulen des Lautstärkeindikators (A-33) bei den stärksten Tönen fast berühren.

Nach dieser Prüfung kann mit der Tonaufnahme begonnen werden. Bei der Tonaufnahme ist der Lautstärkeindikator (A-33) dauernd zu beobachten. Die erforderliche Mischung wird mittels der entsprechenden Lautstärkeregler — dem Regler (A-30) Plattenspieler, dem Regler (A-29) Mikrophon — durchgeführt. Nach Vertonung der Filmszene wird sogleich die Qualität der Vertonung überprüft. Der Film wird mittels des Rücklaufes ungefähr bis zum Beginn der Szene zurückgefahren (die Stelle wird vor Beginn der Tonaufnahme durch Einlegen eines Papiers zwischen die Filmwindungen auf der Aufwickelspule bezeichnet), worauf man den Verstärkerwahlschalter auf "Magnetton" umschaltet und die Szene vorführt. Wenn man die Tonaufzeichnung oder einen Teil der selben Löschen will, wird der Film bis zum Beginn der Szene zurückgefahren und dann sofort auf der ursprünglichen Tonaufzeichnung die neue aufgenommen. Bei jeder Tonaufnahme ist nämlich gleichzeitig der Löschkopf eingeschaltet, der dem Tonaufnahmekopf vorgeschaltet ist und stets jede vorherige Tonaufnahme vollständig löscht. Nach Beendigung der Tonaufnahme wird der Verstärkerwahlschalter in die Lage "Magnetton, Plattenspieler, Mikrophon" umgestellt.

Durchführung einer nachträglichen Tonaufnahme auf die ursprüngliche Aufzeichnung

Der Schmalfilmprojektor Meoclub 16 — automatic ist zur Durchführung einer nachträglichen Tonaufnahme auch ohne Löschung der ursprünglichen Aufzeichnung konstruiert. Diese Möglichkeit wird dann ausgenutzt, wenn man die bestehende Tonaufnahme mit einer anderen Tonaufnahme, z. B. Musik oder gesprochenem Wort, untermalen will. Der Vorgang der Tonaufnahme ist der gleiche wie im vorstehenden Kapitel, nur wird der Verstärkerwahlschalter (A-26) nach Niederdrücken der Taste ARET (A-27) in die Lage "Nachträgliche Magnettonaufnahme" umgestellt. In dieser Lage ist nämlich der Löschkopf ausgeschaltet und die neue Aufzeichnung wird auf die ursprüngliche Aufnahme aufgezeichnet, die nur teilweise unterdrückt wird.

Ortsrundfunk, Schallplattenwiedergabe

Die Verstärkeranlage der Projektionseinrichtung kann als Ortsrundfunk bei Einleitungsvorträgen oder für gesprochenen Kommentar bei Stummfilmvorführungen verwendet werden, die durch geeignete Mischung mit reproduzierter Musik vom Plattenspieler untermalt werden können. Bei der Bedienung ist der Vorgang analog wie bei der Filmvertonung der Magnetton einzuhalten. Es wird nur der Verstärkerwahlschalter (A-26) in die Lage "Lichtton, Plattenspieler, Mikrophon" umgestellt. In dieser Stellung kann das Mikrophon- und Plattenspielersignal in beliebiger Weise vermischt werden. Die Lautstärkeregelung des Plattenspielers (A-30) sowie die Lautstärke des Mikrophons (A-29) ist selbstständig — unabhängig vom Lautstärkeregler des Films (A-28).

Filmvorführung mit Anamorphotvorsatz (Abb. G)

Der Projektor ist mit einem Stift und einer Gewindeöffnung versehen. Auf den Stift kann der Halter für den Anarmophotvorsatz Rectimascop (G-1) aufgeschoben und mittels der Schraube (G-2) gesichert werden. Vor der Vorführung mit dem Anarmorphotvorsatz wird die durchsichtige Abdeckung des Projektors geöffnet und durch Bewegung nach oben aus der Einhängung herausgehoben. Der Halter des Anarmophotvorsatzes wird befestigt und der Anarmorphotvorsatz eingeschoben. Nun wird der Projektor angelassen, die Projektionslampe eingeschaltet und durch Drehen des Anarmorphotvorsatzes das projizierte Bild ausgeglichen und der Anarmorphotvorsatz mittels der Klemme gesichert. Auf dem Anarmorphotvorsatz wird die Projektionsentfernung eingestellt und das Bild mit dem Drehknopf (A-13) scharf gestellt. Sodann wird der Film eingelegt.

Bild G

Vorführung von Stummfilmen mit abgenommenen Verstärker (Abb. I)

Der Projektor kann bei der Vorführung von Stummfilmen auch ohne Verstärker benutzt werden. Beim Abnehmen des Verstärkers ist nachstehender Vorgang einzuhalten: Mittels des Drehknopfes (A-19) wird die minimale Neigung des Projektors eingestellt. Die beiden Verschlüsse (H-1, 2) auf der Rückseite des Projektors werden durch Herausziehen der Drehknöpfe gelockert und in dieser Lage durch Drehen gesichert; nun erfaßt man den Projektor am Handgriff aus Kunststoff und hebt ihn hoch. Der Verstärker wird dadurch vom Gerät abgetrennt. Jetzt dreht man den vorderen Teleskopfuß des Projektors nach rechts und schiebt ihn ein. Damit ist das Vorführgerät zur Verwendung ohne Verstärker vorbereitet.

Achtung, der Projektor weist ohne Verstärker eine geringere Stabilität auf!

Bild H

Bild I

Verwendung des selbstständigen Verstärkers

Man schließt den Verstärker mittels des Kabels an das Netz 220 V an, schaltet den Verstärker ein und geht dann lt. Kapitel "Ortsrundfunk, Schallplattenwiedergabe" vor.

Fernsteuern des Projektors

Zur Betätigung des Projektors von einem anderen Standort aus wird die Fernsteuerungsvorrichtung mit den Funktionen Stop, Vorwärtsgang, Ein- und Ausschalten der Glühlampe und statische Projektion geliefert. An den Projektor wird diese Einrichtung mittels des Verbindungssteckers angeschlossen (Abb. J). Das Einschalten (Ausschalten) der Glühlampe und die statische Projektion (d. h. die in ihrer Arbeitslage mechanisch gesicherten Funktionen) können nur von dem gewählten Standort aus, d. h. entweder auf dem Gerät oder der Fernsteuerungsvorrichtung betätigt werden. Die übrigen Funktionen am Verstärker muß man vorher einstellen und den Verstärker in Betrieb setzen.

Bild J

INSTANDHALTUNG

Wartung des Projektors

Die Instanthaltungsarbeiten bzw. der Austausch von Bestandteilen, die bei abgenommenen rückwärtigen Deckel oder abgeklappten Lampengehäuse und Betätigungspaneel vorgenommen werden, dürfen grundsätzlich nur nach Abschalten des Projektors vom Netz durchgeführt werden.

Vor dem Filmeinlegen ist der Projektor gründlich von Verunreinigungen und Staub zu säubern. Erhöhte Aufmerksamkeit ist allen Teilen zu widmen, mit denen der Film in direkte Berührung kommt, insbesondere jedoch der Filmführung.

Nach Abklappen des Objektivhalters sind sämtliche Führungsflächen sowohl der festen Filmbahn als auch der Andruckplatte leicht zugänglich, wobei der Objektivhalter in einfacher Weise durch herausschieben des Einhängebolzens (K-1) abgenommen werden kann. Durch Niederdrücken des Druckknopfes (K-2) wird die Andruckplatte (K-3) gelockert, die durch Herausziehen nach oben leicht herausgenommen werden kann. Am besten säubert man die Filmbahn mittels eines harten Pinsels. Ablagerungen, die fest anhaften, beseitigt man am besten mit dem Schräg zugeschnittenen Stiel des Pinsels. Niemals dürfen hierzu scharfe Metallgegenstände wie z. B. ein Messer oder dgl. benützt werden. Das Filmfenster der Filmbahn reinigt man am besten, wenn man die Ränder einigemal mit einem Stück Holz, z. B. einem Zahnstocher überfährt. Nach der Reinigung wird die Filmbahn in umgekehrter Weise wieder aufgesetzt.

Bild K

Reinigung des Objektivs

Staub und verschiedene Verunreinigungen, die sich am Objektiv ansetzen, vermindern die Kontrastwirkung und Qualität des projizierten Bildes. Nach Lockerung der Schraube (A-6) wird das Objektiv herausgezogen. Der Staub wird mittels eines weichen Pinsels und Abblasen beseitigt, andere Verunreinigungen auf den Linsen des Objektives werden mit einem mit Alkohol benetztem Lappen vorsichtig abgewischt. Da jedoch die Linsen des Objektives mit einer reflexmindernden Schicht versehen sind, kann eine allzu häufige und intensive Reinigung nicht empfohlen werden.

Reinigung des Kondensors und des Spiegels

Durch Eindrücken einer Münze oder des Schraubendrehers in den Einschnitt (L-1) wird die Abdeckung des Lampenhauses gelöst. Durch eine Vierteldrehung wird die Projektionslampe gelockert und herausgenommen. Mittels einem mit Alkohol benetztem Lappen werden der Spiegel und die beiden Außenflächen des Kondensors gereinigt.

Reinigung der Funktionsteile des Tonabtasters

Nach Abnahme der Abdeckung des Tonabtasters (A-20) die durch Abschrauben der Befestigungsschraube gelockert wird, nimmt man die Tonlampe (M-1) durch Drehen und Herausziehen ab. Der Kolben der Lampe wird mit einem Lappen gereinigt. Gleichzeitig säubert man mittels eines Haarpinsels den Schlitz der Mikrooptik. Nach Abklappen des Halters der Tonlampe werden mit Hilfe des Haarpinsels die Linse der Mikrooptik und die Fotodiode gereinigt. Die Reinigung der Mikrooptik kann auch bei eingelegtem Film durchgeführt werden, die Säuberung der Fotodiode, der Magnetköpfe und der Tonschwungbahn muß jedoch vor jedoch vor dem Einlegen des Films vorgenommen werden. Auf keinen Fall darf die Mikrooptik oder deren Halter ausgebaut werden.

Nach abschrauben des Führungsbleches (M-2), durch das die Tonschwungbahn verkleidet ist, können die Magnetköpfe mit einem mit Alkohol getränktem Wattestäbchen gereinigt werden. Tonschwungbahn und Fotodiode können auch gleich gesäubert werden.

Reinigung der Zahntrommeln, Leitrollen, Schleifenbildner, Führungsleisten und Andruckklappen

Verunreinigungen an den Zahntrommeln und Leitrollen müssen mit einer harten Bürste beseitigt und evtl. mit einem mit Alkohol angefeuchtetem Lappen gesäubert werden. Das gleiche gilt für die Führungsleisten und Andruckklappen.

Beim Betrieb muß den Leitrollen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Falls ihre Bewegung gehemmt ist oder sie sich nicht mehr drehen, muß man sie herausnehmen und reinigen, ihre Öffnungen und Bolzen leicht einölen und wieder einsetzen. Das betrifft auch die Beruhigungsrollen des Tonabtasters. Die Leitrollen werden nach Abschrauben des ganzen Tragbolzens aus dem Paneel und Lösung des Sicherungsringes abgenommen. Die Beruhigungsrollen (A-17) des Tonabtasters sind mittels der Mutter (M-5) und einer Schraube gesichert.

Reinigung der Spulenantriebskupplungen

Die verwendeten Kupplungen erfordern praktisch keinerlei Instandhaltung. Ihre Tätigkeit erfolgt automatisch der Funktion des Gerätes entsprechend. Es empfiehlt sich, die Reinigung und Einstellung der Kupplungen einer Fachwerkstatt zu überlassen.

Schmierung

Bei der laufenden Instandhaltung wird empfohlen, nur den Schaltmechanismus nachzuschmieren. Etwa nach 50 Betriebsstunden ist der Filzklotz (N-1) mit Öl zu benetzen. Der Filz ist nach Abschrauben des Rückwärtigen Gerätedeckels zugänglich. Eine andere Schmierung ist bei der normalen Wartung nicht notwendig, sie wird bei der Generaldurchsicht mit durchgeführt.

AUSTAUSCH VON BESTANDTEILEN

Austausch der Projektionslampe

Mittels einer Münze oder eines Schraubenziehers wird durch Eindrücken des Einschnittes (L-1) über dem Lampenhaus die Tür des Lampenhauses geöffnet, wodurch die Projektionslampe zugänglich wird. Die Lampe darf nur bei vom Netz getrennten Gerät gewechselt werden. Die alte Lampe wird herausgenommen und die neue mit den Sockelzacken in die entsprechenden Einschnitte der Fassung eingesetzt, niedergedrückt und nach rechts gedreht, bis der Sockel der Lampe im Verschluß einschnappt. Sodann ist es erforderlich, die Projektionslampe in die richtige Lage einzustellen. Die Höhenstellung und die Lage auf der optischen Achse müssen nicht justiert werden. Es genügt, die Seiteneinstellung der Lampe mittels der Schraube (L-2) zu regeln. Zur richtigen Einstellung der Projektionslampe benutzt man die Lupe aus dem Zubehör. Diese wird vor das Objektiv des in Gang gesetzten Gerätes mit erleuchteter Glühlampe, jedoch ohne eingelegten Film angelegt. Auf der Leinwand erscheint das Bild der Glühlampenwendel. Die Glühlampe soll derart eingestellt sein, daß die scharfgestellte Abbildung der Wendel auf der ganzen Fläche verteilt ist. Das durch den Spiegel reflektierte (etwas weniger helle) Wendelbild muß zwischen den klar abgebildeten Lampenfäden sichtbar sein. Die Höheneinstellung der Lampe kann nach Lockerung der Schraube (L-3) auf der Lampenfassung und die Lage auf der optischen Achse durch Lösen der 4 Schrauben an der Befestigungsschelle der Lampenfassung korrigiert werden.

Der Projektor ist mit einer Glühlampe von 220 V, 1000 W mit Sockel P 28 bestückt. Bei Verwendung des Regeltransformators können Projektionslampen für die Spannungen 110, 120 und 220 V bis zu einer Leistung von 1000 W und 75 V, 375 W mit dem Sockel P 28 verwendet werden.

Bild L

Austausch der Tonlampe

Der Deckel des Tonabtasters (A-20) wird abgenommen. Durch Drehen und leichten Zug wird die Tonlampe herausgenommen. Mit dem Einsetzen und ihrer Drehung ist der Austausch beendet, eine Justierung ist nicht erforderlich.

Die Bestellnummer der Tonlampe lautet Philips, 7253 C, 4 V, 0,75 A

Bild M

Austausch des Kondensors

Beim Austausch des Kondensors wird die Projektionslampe herausgenommen, die Schraube (L-4) am Kondensorhalter gelöst und der Kondensor in das Innere des Lampenhauses geschoben. Bei der neuerlichen Montage wird der Kondensor soweit eingeschoben, daß die Entfernung von der Glühlampenwendel 27 3mm beträgt. Nach Justierung des Kondensors wird die Sicherungsschraube (L-4) festgezogen.

Bestellnummer des Kondensors: 4-45629.

Austausch des Spiegels

Nach Abnahme der Glühlampe aus dem Lampenhaus wird die Befestigungsschelle des Spiegels herausgeklappt. Der Spiegel wird herausgezogen und der neue Spiegel auf gleiche Weise aufgeschoben. Mittels Lupe wird die Verteilung des Lichtes kontrolliert und im Bedarfsfall die Justierung des Spiegels durchgeführt. Man öffnet das Steuerpaneel, schließt den Deckel des Lampenhauses und stellt den Spiegel während des Maschinenlaufes bei erleuchteter Glühlampe ein.

Achtung! Die Relais und Druckknöpfe am Steuerpaneel stehen unter Spannung!

Der Spiegel wird durch verschieben des Halters nach oben oder unten nach Lockerung der Schraube (O-5) bzw. nach links oder rechts in den drei Einschnitten der abgefederten Schelle eingestellt. Die Neigung des Spiegels wird durch Drehen der drei Schrauben (O-6) durchgeführt. Nach der Einstellung muß das Bild gleichmäßig ausgeleuchtet sein (siehe Kapitel "Austausch der Projektionslampe").

Die Bestellnummer des Spiegels lautet 4-4371.

Bild O

Austausch des Antriebriemens

Nach Abstecken des Netzkabels wird der rückwärtige Deckel abgenommen und der beschädigte Flachriemen (N-2) über die Riemenscheibe des Motors (N-3) abgezogen. Nach Abnahme von der Riemenscheibe (N-4) auf der Hauptwelle wird der Riemen durch den Einschnitt im Ventilatorgehäuse durchgezogen. Der neue Riemen wird in umgekehrter Weise aufgezogen.

Die Bestellnummer des Riemens lautet 4-44966.

Bild N

Austausch der Glühlampe des Pilotlichtes

Durch mäßigen Druck von der Seite und Zug nimmt man die Kunststoffabdeckung ab, tauscht die Glühlampe aus und setzt in analoger Weise die Abdeckung wieder auf.

Glühlampe Tesla 24 V, 0,1 A, Type 164.

Austausch der Transformatorsicherung

Nach Abtrennen des Netzkabels wird der rückwärtige Deckel abgenommen. Im Halter (N-7) am Transformator wird die Röhrensicherung 0,1A ausgetauscht. Falls diese nach dem Anschließen wieder durchbrennt, muß das Gerät in einer Fachwerkstatt untersucht werden.

Austausch der Verstärkersicherungen

Die Sicherungen des Verstärkers befinden sich am rückwärtigem Paneel des Verstärkers. Die Ursache des Durchbrennens liegt meist im Inneren des Verstärkers. Bei wiederholtem Durchbrennen der Sicherung muß das Gerät einer Fachwerkstatt anvertraut werden. Im Verstärker werden Schmelzsicherungen 0,8 A, 0,6 A, und 0,25 A verwendet.

Austausch der übrigen Gruppenelemente

Der Projektor ist in Baukastenausführung konstruiert. Praktisch sind alle Teile leicht auswechselbar. Mit Rücksicht auf die Notwendigkeit der Justierung empfiehlt es sich jedoch, einen Austausch oder die Reparatur in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen.

Weiteres Zubehör

Der Projektor kann durch nachstehendes Zubehör ergänzt werden:

Zubehör

Zum Schluß einige praktische Hinweise für die Vorführer

Zur Beachtung!

Der Projektor wird ständig weiterentwickelt und vervollkommnet. Infolgedessen kann die Ausführung der Geräte mit den Abbildungen und Texten dieser Bedienungsanleitung in Einzelheiten nicht genau übereinstimmen.

Technische Angaben

Filmbahn gerade, abklappbar; Andruckteil mit Objektivhalter leicht auswechselbar, freie Filmbahn herausnehmbar und ebenfalls leicht austauschbar

Filmtransport Vertikal; mittels Zahntrommeln und Dreizahngreifer; Hauptgreifer aus

hochwiederstandsfähigem Material

Bildfrequenz 25 Bilder/Sekunde und Einzelbildprojektion

Objektiv auswechselbar, Fassungsdurchmesser 52,5 mm

Kondensor Zweilinsenkondensor

Antrieb Asynchronmotor, 220 V, 50 Hz, 60 W, 2800 U/min

Projektionslampe Sockel P 28 — 220 V,

mit Transformator 75 V, 375 W; 110 V, bis 1000 W; 120 V, bis 1000 W

Tonlampe Philips, 7253 C, 4 V, 0,75 A

Fotodiode Quarzzelle Tesla Type 1P75

Magnetköpfe Löschkopf Tesla ANP 927

Kombikopf Tesla ANP 925

Pilotlicht Tesla 24 V, 0,1 A, Type 219-4118

Netzspannungen 220 V, 50 Hz; mit Transformator 127 V, 50 Hz; 220 V, 50 Hz

Steuerung Tastensteuerung, verriegelt; Fernbedienung möglich

Verstärker transistorisiert, 10 W Sprechleistung; Netzspannung 220 V;

vom Projektor abtrennbar

Elektron. Indikator EM 84

Lautsprecher 2 x 5 W, 8 , ARO 668

Lautsprecher

Filmeinlegen automatisch oder von Hand

Filmlaufrichtung Vorlauf und Rücklauf bei voller Helligkeit

Filmumrollen direkt am Gerät möglich

Zubehör

Filmklebemittel, dynamisches Mikrofon, Klebelade 16 mm (Type 87316), Spule 240 m, Kleinzubehör (Sicherungen, Werkzeug, ...)

Abmessungen und Gewicht

Projektor: 420 x 300 x 230 mm, 15,5 kg

Verstärker: 405 x 70 x 240 mm, 4,5 kg

Lautsprecher mit Zubehör: 465 x 220 x 305 mm, 9 kg

Meoclub-16-automatic-Anlage

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